Die INTRECOM-Studie

In der INTRECOM-Studie (gestartet im Jahr 2026) möchten wir eine neue Form der Kommunikation auf Basis von Hirnsignalen untersuchen. Wir möchten herausfinden, ob Teilnehmende einen Sprachcomputer mithilfe von Hirnsignalen steuern können. Diese Hirnsignale entstehen, wenn Teilnehmende versuchen, verschiedene Handbewegungen auszuführen oder bestimmte Wörter auszusprechen.

Wir verwenden hierfür das INTRECOM-System. Dieses System misst Hirnsignale mithilfe von Messelektroden, welche unter dem Schädel auf der Oberfläche des Gehirns platziert werden. Diese Messelektroden sind mit einem Sender unter der Haut verbunden, der die Signale drahtlos an einen Computer außerhalb des Körpers überträgt.

Im INTRECOM-Projekt hoffen wir herauszufinden, wie schnell und wie gut Menschen mit schwerer Lähmung mithilfe von Hirnsignalen kommunizieren können. Außerdem wird untersucht, ob sich diese Hirnsignale im Laufe der Zeit verändern.

Im INTRECOM-Projekt arbeiten wir mit der Technischen Universität Graz, Österreich, ABILITY Neurotech in Genf in der Schweiz sowie mit CorTec Neuro in Freiburg im Breisgau in Deutschland zusammen.


Eine Teilnehmerin an der INTRECOM-Studie hat implantierte Messelektroden auf dem Gehirn, die Gehirnsignale messen. Diese Messelektroden sind mit einem unter der Haut liegenden Sender verbunden, der die Signale drahtlos an einen Computer außerhalb des Körpers überträgt. Der Bildschirm, auf den die Teilnehmerin blickt, zeigt das Kommunikationsprogramm.

Die Messelektroden werden auf dem Gehirn platziert, und zwar auf dem Teil, der die Bewegungen steuert.

Die Messelektroden werden mit einem unter der Haut liegenden Sender verbunden, der auf dem Schädel und unter der Haut platziert wird.

Die Messelektroden werden magnetisch mit einem Kopfteil verbunden, das auf den Kopf aufgesetzt werden kann.